Das Internet und World Wide Web haben sich weltweit etabliert. Auch die elektronischen Marktplätze haben weltweit immer mehr an Bedeutung gewonnen. Egal ob man im Handel über b2b oder b2c Plattformen nachdenkt, viele der österreichischen Unternehmungen sind zu klein, um in diesem Spiel eine bedeutende Rolle zu spielen.
Immer mehr Menschen sind Online auf der Suche nach Produkten und Dienstleistungen. Das Online-Handelsvolumen in Österreich betrug 2003 2,8 Milliarde EUR, dass sind 8,6% des Einzelhandelsvolumens. 2005 wurden mindest 10% des Einzelhandels Online abgewickelt. Zusätzlich verlieren Ländergrenzen immer mehr an Bedeutung. Tendenziell sind die Global-Player aus Deutschland und den USA hier sehr stark am Markt etabliert.
Der Handel im Internet ist in Österreich im Vergleich zur EU und den USA wesentlich schwächer entwickelt. Der Hintergrund ist aber nicht im Käuferverhalten zu suchen. Das Problem für kleine – und mittlere Unternehmen liegt sowohl im Bereich der Finanzierung und Wartung der Technologie, als auch dem Online Marketing. Denn was nützt das beste Produkt oder die klügste Lösung wenn niemand sie kennt!
In Deutschland wurden im Jahr 2004 insgesamt 202,6 Milliarden Euro im elektronischen Handel umgesetzt, eine Steigerung um 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut einer Studie von BITKOM stieg der Online-Umsatz von Transaktionen zwischen Unternehmen (B2B) um 89 Prozent auf 180,3 Mrd. Euro, während der elektronische Handel mit Privatkunden (B2C) gegenüber 2003 um 74 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro zulegte.
Das heißt Österreich hinkt hier gegen andere Verhältnisdaten A/D noch sehr nach!






